DON möchte mit ihren surrealistischen Bildern die Möglichkeit schaffen, mit dem Unbewussten in Verbindung zu treten und der Phantasie freien Lauf zu lassen. DON will zeigen – nicht werten und auch nicht erklären. Der Betrachter bekommt die Gelegenheit, in sein Innerstes zu schauen, denn die Bilder geben einem die Möglichkeit zu träumen, sich treiben zu lassen, manchmal nehmen sie einen mit auf eine Reise, bilden den Ausgangspunkt, von dem aus man seinen eigenen Weg wählen kann.

Die Traumbilder, die die Künstlerin in vielen ihrer Werke heraufbeschwört, weisen zum einen – und hier wird besonders der Einfluss ihres Lehrers Earn Kollar spürbar – in den Fantasy-Bereich („Zivilisation“ ,“Leben in der Kiste“), zum anderen aber auch in den Bereich verstörender, alptraumartiger Visionen nach Art eines Hieronymus Bosch („Krieg“, „Blind sein“). Andere, wie z.B. „World inside“, „Entscheidungen“, zeigen einen wunderbar detailreich gestalteten Surrealismus, wie wir ihn von Magritte oder Dali kennen. Der mystische Aspekt vieler ihrer Bilder wird noch dadurch verstärkt, daß die Motive quasi aus dem Dunkel geheimnisvoll hervorleuchten.